Bahá’u’lláh

Was für die Juden Moses, für die Christen Christus, für die Buddhisten Buddha und für die Muslime Mohammed ist, das ist Bahá’u’lláh (arabisch für „Herrlichkeit Gottes“) für die Bahá’í.

So wie die Religionsstifter die vor ihm wirkten, brachte er den Menschen das Wort Gottes entsprechend dem Entwicklungsstand der Menschen, mit passenden Zielen und Schwerpunkten.

Bahá’u’lláhs Schriften bilden die Grundlage der Bahá’í-Religion. Sie ist die jüngste in der jahrtausendealten Geschichte der Hochreligionen.

Bahá’u’lláh wurde 1817 in Persien geboren. Weil er eine vom Islam unabhängige Religion verkündete, wurde er ins Gefängnis geworfen und verbannt: zuerst nach Bagdad, dann nach Konstantinopel, nach Adrianopel und schliesslich in die Gefängnisstadt ‚Akka in der Bucht von Haifa.

Bis zu seinem Lebensende im Jahre 1892 wohnte er unweit von ‚Akka. Alle Bemühungen der Regierung und Geistlichkeit seines Heimatlandes, ihn zu unterdrücken, schlugen fehl: Sein Glaube verbreitete sich über die ganze Welt. Heute bekennen sich über fünf Millionen Menschen aller Welt zu Bahá’u’lláh.

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